Stimmungsvolle Bilder und dazu Textauszüge aus meinen Büchern

"Wenn mein Herz dein Herz berührt.", "Magier des Lichts" und

"Bin unterwegs ins Neue Bewusstsein .... und du?"

 

Schon während der Adventzeit wurde mit den Vorbereitungen für den schönsten Tag im Jahr begonnen. Liebevoll wurden viele verschiedene Sorten von Keksen gebacken, die unterschiedlich mit Glasuren und Glitzersternchen verziert und in Dosen sortiert bis zum Heiligen Abend verstaut wurden. Das ganze Haus duftete tagelang nach diesen köstlichen Keksen und damit stieg auch die Vorfreude auf diesen besonderen Tag immer mehr. Wir bastelten unsere Billetts und Weihnachtskarten selbst, versahen sie mit Weihnachtsgrüßen und Gedichten, die aus unseren Herzen kamen, bevor wir sie dann an Menschen verschickten, die uns wichtig waren und denen wir eine Freude machen wollten. Ich sehe noch heute die vielen Postkarten mit den schönsten Weihnachtsmotiven auf unserer Kredenz kleben, die auch wir von unseren Freunden und Verwandten bekamen, bei deren Anblick wir uns immer wieder von Neuem erfreuten. Es kam auch immer wieder neuer Weihnachtsschmuck hinzu, der anfangs noch von uns selbst gebastelt, später dann auf wunderschönen Weihnachtsmärkten gekauft wurde, auf denen Handwerkskünstler ihre selbstgemachten Schätze verkauften. Auch diese Atmosphäre auf Weihnachtsmärkten, auf denen uns der Geruch von gebrannten Mandeln, genauso in die Nase stieg, wie der unverkennbare Duft von  Zimt, Orangen und Nelken, die den köstlich schmeckenden Glühwein verfeinerten.

In unserer Kindheit war es auch sehr wichtig, dem Christkind einen Brief mit unseren Wünschen zu schreiben, denn wie sollte es denn sonst wissen, was es uns bringen sollte und vor allem früh genug,  denn es hatte sehr viel zu tun. Kaum war der Brief fertig geschrieben wurde er auf das Fensterbankerl gelegt und am nächsten Tag fiel der erste Blick darauf, ob er schon geholt worden war. Natürlich wurde er nicht gleich abgeholt, denn das Christkind hatte wirklich sehr viel zu tun. Nach einigen Tagen war er dann endlich weg und die Hoffnung stieg, dass unsere Wünsche Wirklichkeit wurden.

An jedem Adventsonntag, sowie auch unter der Woche saßen wir oft bei unserem selbstgebastelten Adventkranz und sangen wunderschöne Weihnachtslieder oder lasen Geschichten vor. Es war immer etwas Besonderes mit der Familie beisammen zu sein und unter dem Schein der Kerzenlichter diese gemeinsame Zeit zu verbringen. Damit die Tage bis zum Heiligen Abend schneller vergingen, gab es immer einen Adventkalender, an dem an jedem neuen Tag eine Überraschung auf uns wartete.

Dann war es endlich soweit und der freudig erwartete Tag war da. Vor lauter Aufregung standen wir schon sehr früh auf. Mama war im Handel tätig und hatte in den letzten Tagen schon alle Vorbereitungen getroffen, da sie am Nachmittag immer sehr müde nach Hause kam, sich etwas ausrasten musste um dann für die ganze Familie zu kochen.

Währenddessen schmückten wir gemeinsam mit unserem Papa das ganze Haus liebevoll mit Tannenzweigen bis es in jedem Zimmer wie im Wald duftete. Am Nachmittag bekamen wir immer Besuch von lieben Verwandten, mit deren Kinder wir draußen im Schnee stundenlang spielten und die gemeinsame Zeit genossen.

Als es dunkel wurde und wir ins Haus gingen, war dann die Tür in unser Kinderzimmer bereits verschlossen, denn wahrscheinlich war das Christkind in der Zwischenzeit schon gelandet oder war es gerade am Vorbereiten. Es gab ein köstliches Weihnachtsessen gemeinsam mit unseren Großeltern, die auch im Haus wohnten und mit uns den Heiligen Abend feierten. Nach dem Essen wurden wir Kinder schon etwas nervös, da es wohl bald soweit sein würde, dass wir das Klingeln des uns schon sehr gut bekannten Glöckchens hörten. Ich glaubte sehr sehr lange an das liebe Christkind, weil wir immer alle am Tisch saßen als plötzlich das Läuten dieses Glöckchens zu hören war. Nun durften wir Kinder in das Zimmer gehen, in dem ein traumhaft schöner großer Christbaum stand, an dem uns nicht nur der Schein der Kerzen faszinierte, sondern auch das Glitzern dieser Sternstrahler, das sich in den wunderschönen roten Kugeln spiegelte. Nun sangen wir gemeinsam die schönsten Weihnachtslieder und genossen diesen prächtig geschmückten Tannenbaum.

Danach schaute Mama wem wohl die ganzen Päckchen unter dem Christbaum gehörten und verteilte diese an uns. Und ich fühle noch heute wie schön es war diese Geschenke zu bekommen. Wir hatten zwar alles was wir brauchten, allerdings brachte uns das Christkind dann noch das, was wir uns ganz Besonders wünschten und wofür es unter der Zeit nicht das Geld dafür gab. Das Gefühl, das Wünsche in Erfüllung gehen, war wohl das Schönste an dem Ganzen.

Gleich danach wurde mit Riesenfreude mit den neuen Spielsachen gespielt, die selbstgebackenen Kekse dazu genossen und vor allem auch die Zeit miteinander. Sehr spät gingen wir dann mit dem Gefühl im Herzen schlafen, wie wunderbar es war eine Familie zu haben, mit der man dies gemeinsam erleben konnte und der Freude, so viel Schönes erlebt und bekommen zu haben.

Noch lange Zeit stand der Christbaum in unserem Zimmer und erinnerte uns nicht nur an diesen besonderen Tag, sondern durch seinen wunderbaren Duft auch immer wieder an den Wald.

 

Das sind meine Erinnerungen an Weihnachten, die ich nicht missen möchte, die mir noch heute wichtig sind und die ich gemeinsam mit meiner Tochter noch lebe, weil es sich einfach so schön, so friedlich, so stimmig anfühlt.

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Ich weiß, dass es keinen Abschied gibt und eine solche Begegnung mir so viel Wertvolles spiegelt, das in mir heilen möchte, weshalb ich es wohl nicht immer gleich schaffe sie nach ihrer Abreise loszulassen.

Entweder sind nach dieser Zeit die Lernprozesse mit dieser Seele noch nicht abgeschlossen oder es ist der Zauber, den ein lieber Mensch hinterlässt und dem man sich einfach nicht gleich entziehen kann. Da dies meist auf Gegenseitigkeit beruht, entlockt es mir trotz meiner anfänglichen Traurigkeit ein Schmunzeln, als ich am Nachmittag eine Nachricht von ihm lese, in der steht, dass es ihm sehr schwer gefallen ist, nach dieser schönen Zeit wieder nach Hause zu fahren. Ich fühle in diesem Augenblick sehr genau, was er damit meint, denn bei ihm durfte ich miterleben, wie er in dieser Auszeit hier immer mehr bei sich selbst angekommen ist und er von uns angenommen wurde, und zwar so, wie er wirklich ist.

Sehr oft habe ich schon erlebt, dass wenn ich authentisch bin und mit offenem Herzen durch das Leben gehe, sich die anderen nicht lange diesem Zauber, auch so leben zu wollen, entziehen können. Manches Mal ist es noch eine Herausforderung, wenn sie in ihr "altes" Leben zurückkehren und dann augenblicklich zwei Welten aufeinanderprallen.

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"Ich habe noch keine Ahnung was noch in unserem Seelenvertrag steht oder auch nicht. Darüber denke ich nicht mehr nach, weil es unwichtig ist, ob er sich noch einmal bei mir meldet oder nicht, ob er ein lieber Freund bleibt oder mehr daraus wird. Es ist mir erst vor kurzem bewusst geworden, dass er mir dadurch eine große Chance zu heilen gibt."

 

"Wow."

 

"Ich durfte in dieser kurzen Zeit, so viele unterschiedliche Gesichter von ihm kennenlernen. Nach außen hin gibt er sich gerne als charismatischer, erfahrener, starker Mann, doch hat er mir anvertraut, dass sein Innerstes sich nach ganz etwas Anderem sehnt."

 

"Das kommt mir bekannt vor."

 

"Sie wollen, genauso wie wir, einfach nur geliebt werden, egal was auch immer sie tun oder wer sie sind. Dies ist uns wiederum nur möglich, weil wir schon tief in unsere Prozesse der Selbstliebe eingetaucht sind. Viele erwarten sich etwas von ihnen und sie schlüpfen wieder in eine Rolle und tun das, was die anderen von ihnen möchten. Durch unsere bedingungslose Annahme fühlen sie, dass sie bei uns sein können, wie wir sind, haben großes Vertrauen zu uns und sprechen offen über ihre größten Ängste und Sehnsüchte. In diesem Augenblick denke ich an die Worte einer lieben Freundin, die meinte, dass diese hochsensiblen Männer auch mitgehen wollen in die Neue Zeit. Ihre Seelen kennen den Göttlichen Plan und wir haben auch Möglichkeiten, um ihnen zu helfen, ihren Weg weiterzugehen."

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Freude steht in engem Zusammenhang mit Dankbarkeit. Wenn du dich über etwas freust, bist du meistens auch dankbar dafür. Dankbar sein heißt, alles was dir begegnet, als Geschenk wahrzunehmen. Auch Dinge, die scheinbar selbstverständlich sind, die jeden Tag einfach da sind. Dazu zählen deine Gesundheit, deine Familie, deine Freunde, dein Zuhause .... all das sind Geschenke. Nichts ist selbstverständlich. Und wenn du aus ehrlichem Herzen dankbar bist, ziehst du nach dem Gesetz der Anziehung immer mehr davon an. Dankbar sein für das was ist und für das was war. Für jeden Augenblick, jede Begegnung und jede Herausforderung.

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Als ich an diesem sonnigen Junimorgen meinen Frühstückskaffee an unserem bezaubernden Teich im Nachbarsort, gemeinsam mit den angenehmen, warmen Sonnenstrahlen genieße, sehe ich eine neue Nachricht einer Freundin auf meinem Handy, in der sie ankündigt, dass sie und ihr Sohn in einem Monat wieder zur Kur nach Oberzeiring kommen. Ich spüre beim Lesen ihrer Nachricht nicht nur ihre, sondern auch schon meine große Vorfreude auf unsere gemeinsame Zeit, in der wir einiges mit unseren Kindern unternehmen, uns die neuesten Geschichten aus unseren Leben erzählen und miteinander lachen und weinen werden.

Ich denke an ihren ersten Aufenthalt bei uns zurück, bei dem ich sie und ihre Familie damals kennenlernte und wie sich daraus dann eine wunderschöne Freundschaft entwickelte, die noch immer anhält. Sie hat mich damals immer wieder an der Rezeption besucht und wir haben uns über vieles, was uns bewegte, unterhalten, allerdings auch sehr viel miteinander gelacht. Genau dieses erfrischende, herzliche, unverkennbare Lachen taucht immer auf, sobald ich an sie denke, etwas von ihr höre und ihre Erinnerung an  mich, ist meine beruhigende, sanfte Stimme, der sie stundenlang zuhören kann.

Die beiden reisen wie geplant an und da ich in diesem Sommer nicht mehr im Hotel arbeite und sie nachmittags keine Therapien haben, können wir vier viel Zeit miteinander verbringen und ein paar schöne Ausflüge machen.

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Nach einem kraftvollen Frühstück fahre ich nun über den Alpenpass, auf dem sich die ersten herbstlich verfärbten Almen zeigen, Richtung Murau, um dort zwei Häuser an der Grenze zu Salzburg zu besichtigen, die mir von einem Freund, der im Immobiliengeschäft tätig ist und dem ich vor einigen Tagen zufällig in der Stadt begegnet bin, empfohlen wurden. Ich genieße die Fahrt, auf der sich mir einerseits noch die letzten sommerlichen, sehr üppigen Blumenarrangements auf den Balkonen der Häuser zeigen und andererseits bereits die ersten Laubbäume, die langsam beginnen ihre Blätter zu verfärben, um sie dann für ihre Winterruhe fallen zu lassen. Die Sonne steht schon um einiges tiefer am Himmel und lässt ihr Licht nicht mehr so stark auf all die herbstlichen Wunder, die sich nun zeigen, strahlen.

Mit diesen Bildern entspanne ich mich schon nach kurzer Zeit und fühle nach diesem heißen Sommer, die Klarheit und Kühle der herbstlichen Luft.

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Wir spüren den Boden, die Mutter Erde unter unseren Füßen.

Sehen das Licht der Sonne, das uns das Leben hier ermöglicht.

Den stillen Wald, der uns die Luft zum Atmen schenkt.

Das Getreidefeld, das uns Nahrung gibt.

Die Wolken am Himmel, die uns mit Wasser versorgen

und den ewig weiten Horizont, der uns mit dem Vater Geist verbindet.

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Unsere wahre Lebensaufgabe ist es Liebende zu werden.

 

Dabei ist das Wichtigste, dass wir unser inneres Leuchten akzeptieren und lieben. Wer sich selbst nicht liebt, kann die Liebe auch nicht auf andere ausstrahlen.

 

Zuerst müssen wir selbst zu einem Licht werden,

danach wird unser Licht sich ausbreiten und alles andere erreichen.

 

In dem Augenblick, in dem wir beginnen unser inneres Licht zu fühlen, das Göttliche in uns wieder erkennen, beginnt sich alles zu verändern. Wir werden wieder all die wunderbaren Gefühle wahrnehmen, wie Liebe, Freude, Glückseligkeit, Harmonie und bringen dadurch die ganze Welt wieder zum Leuchten. Weil wir alle mit allem verbunden sind und Trennung nur eine Illusion ist. Lassen wir die Liebe zu einem Seinszustand werden. Das entspricht unserer wahren Natur. Selbst wenn wir alleine sind, sind wir von liebevoller Energie umgeben. Der liebevolle Seinszustand ist auf nichts Besonderes gerichtet, er ist einfach präsent.

 

Liebe ist die höchste Schwingung im Universum.

 

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Türchen Nr. 7

 

Klick dich rein

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Da ich eine sehr gute Zuhörerin bin und mich Erlebnisse von lieben Menschen, die meinen Weg kreuzen, immer sehr interessieren, koste ich nun diesen gemeinsamen Abend, der uns beide bis in die Morgenstunden plaudern lässt sehr aus. Sie erzählt mir dabei nicht nur von ihrer ehemaligen Heimat, der derselbe Ort ist, an dem auch ich als Kind aufgewachsen bin, sondern noch viele andere Ereignisse, die ihr Leben so aufregend machten.

Am meisten überrascht sie mich, als sie mir erzählt, dass sie, obwohl sie ein feines Restaurant hier in der Gegend geführt hat, in dem sie immer wieder berühmte Menschen als Gäste hatte, mit denen sie dann, wenn alle anderen gegangen sind, noch intensive Gespräche geführt hat, auch nebenbei noch zwei Bücher geschrieben hat. Wir trinken dabei ausgezeichnetes Loser Bier, dessen Geschmack vorzüglich ist und als wir nun nach Mitternacht noch immer beisammensitzen, sieht sie mir plötzlich ganz tief in die Augen und meint, dass sie mir nun noch ihr größtes Geheimnis, das sonst niemand auf dieser Welt kennt, erzählen möchte.

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In einer noch immer leicht beschwingten Stimmung erreiche ich nach einiger Zeit den Parkplatz des Hotels. Die großen, schattenspendenden Bäume wirken wie mächtige Beschützer dieses Platzes. Noch ist es sehr still an diesem Ort, da dieses Juwel erst seit kurzem von seinem Besitzer übernommen wurde und die Vorbereitungen für die Eröffnung noch im Gange sind. Nachdem ich mein Auto an einem schattigen Plätzchen geparkt habe, schlendere ich die Auffahrt entlang und genieße die ersten Blicke auf dieses entzückende Hotel. In diesem Augenblick nehme ich in einiger Entfernung auf der anderen Seite des Gebäudes eine männliche Gestalt wahr, die entlang eines schmalen Weges in die entgegengesetzte Richtung unterwegs ist. Als er die Hand hebt und mir freundlich zuwinkt, verspüre ich eine große Neugierde ihn näher sehen zu wollen, was aufgrund der Entfernung nicht möglich ist.

Gleich hinter ihm sehe ich schon meinen Freund am Eingang warten, um mich zu empfangen. Nach der Begrüßung und einer kurzen Unterhaltung mit ihm, ziehe ich mich zum Erholen von meiner langen Fahrt unter einen wunderschönen, in den schönsten Grüntönen leuchtenden Lindenbaum zurück.

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Zwischen den Gebäuden fällt unser Blick immer wieder auf den Bodensee und wir hören auch das Wasser, das, wenn große Schiffe in den Hafen laufen, mit großer Wucht auf die Mauer trifft.

Meine Freundin zeigt mir dann noch eines der reizenden Buchcafés dieser Insel, an dessen Eingang ich schon ganz verzaubert bin, weil ich ein so fröhliches, einladendes Gemisch noch nie in der Art gesehen habe. Bunte Sessel und Tische umgeben von vielen Büchern, in denen jeweils in einem Exemplar in kunstvoller Schrift gehalten, eine individuell gestaltete Inhaltsangabe steckt. Unikate von Künstlern hängen abwechselnd mit Zitaten, die auf traumhaften Naturkulissen geschrieben stehen an den Wänden und dazwischen werden noch viele andere dekorative Geschenksideen angeboten. Wir nehmen an einem kleinen gemütlichen Tisch Platz, bestellen uns Kaffee mit einem feinen Apfelkuchen, bestaunen weiterhin das liebevoll eingerichtete Café, das zum längeren Verweilen einladet und indem wir die Liebe der Menschen, die dies geschaffen haben, spüren.

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Der Mischung dieser stimmungsvollen, aufregenden Atmosphäre und dem Rotwein verdanken wir wohl, dass wir uns nach und nach an besonders humorvolle Geschichten in unseren Leben erinnern und uns diese erzählen. Es genügen einige Worte und wir lachen wieder aus tiefstem Herzen, bis wir Tränen in den Augen spüren und feststellen, dass wir beide schon lange nicht mehr so ausgelassen und unbeschwert gewesen sind. In einer Lachpause nehmen wir an der Theke den charismatischen Mann von gestern wahr, von dem mir meine Freundin erzählt, dass er Henrik heißt und sie ihn schon tagsüber auf der Messe getroffen und mit ihm geplaudert hat. Wir beobachten, dass er zwar aufgrund unserer köstlichen Unterhaltung immer wieder in unsere Richtung sieht, aber es für ihn noch keinen Anlass gibt zu uns zu kommen.

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Als ich an diesem frostigen Morgen mein Auto vom Eis, das sich in dieser sternenklaren Winternacht an den Scheiben festgefroren hat, befreie und langsam das Tal verlasse, indem ich nun schon einige Jahre wohne, bin ich in Gedanken bereits an diesem schönen Ort, an dem ich heute, ausnahmsweise an einem Samstag, ehrenamtlich Dienst mache.

Ich bevorzuge die Route entlang des Baches, die sanft kurvenartig verläuft und die mir, egal zu welcher Tageszeit, immer wieder faszinierende Motive für meine Fotos schenkt.

Der Weg im Ort führt mich durch enge Gassen mit schmucken Häusern, zwischen denen sich mir ein Blick auf die ehemalige Marktmauer zeigt, bis ich mein Auto in einer Seitengasse parke und zu Fuss noch einige Schritte zu unserem Geschäft gehe.